Der in Maryland geborene und in Georgia lebende Saxophonist Kim Waters wurde vor allem von Jazz-Ikonen wie Duke Ellington, Herbie Hancock, George Benson und Cannonball Adderley geprägt. Er wuchs in einer musikalischen Familie auf und gründete seine erste professionelle Band gemeinsam mit seinen Brüdern James und Eric sowie seinem Jugendfreund Cyrus Chestnut. Tatsächlich war sein erstes Instrument im Alter von acht Jahren die Violine, doch wie Kim selbst sagt: „That didn’t go over well with the fellas.“ Innerhalb von fünf Jahren fand er schließlich seine wahre Bestimmung auf dem Alt- und Sopransaxophon. Zunächst spielte er eher geradlinigen Jazz mit dem Altsaxophonisten Gary Bartz, dem Pianisten Cyrus Chestnut und einem großartigen Tenorsaxophonisten aus Baltimore namens Mickey Fields. Heute gilt er jedoch als „einer der wichtigsten Architekten und unangefochtenen Könige des Contemporary Jazz“. Seine Musik ist geprägt von markanten, träumerischen Melodien, verführerischen Grooves und einer stilvollen Verbindung aus Jazz, R&B, Blues und Pop. In einer inzwischen dreieinhalb Jahrzehnte umspannenden Karriere stand er mit vielen der Größten auf der Bühne, darunter Ray Charles, Isaac Hayes, Quincy Jones, Grover Washington Jr. und Maysa Leak. Nicht zu vergessen ist auch seine Tochter Kayla, die in seine musikalischen Fußstapfen getreten ist. Auch die Pianistin war bereits auf unserer Bühne zu erleben. Erinnern Sie sich an das Algarve Smooth Jazz Festival 2019…?