Seit vier Jahrzehnten zählt der Grammy-nominierte Pianist David Benoit zu den Gründervätern des Contemporary Jazz. Er wuchs in Los Angeles auf und wurde 1965 vom Jazzfieber gepackt, nachdem er ein Charlie-Brown-Special im Fernsehen gesehen und die Musik von Vince Guaraldi gehört hatte. „Als ich dieses Jazz-Piano-Trio hörte, war das der entscheidende Moment, in dem ich wusste, dass ich so spielen wollte wie Vince Guaraldi“, erzählt der Pianist. Im Alter von dreizehn Jahren begann er mit dem Klavierunterricht und studierte später außerdem Musiktheorie, Komposition, Orchestrierung und Filmmusik bei mehreren renommierten Lehrmeistern. Seitdem arbeitete er mit einer beeindruckenden Vielzahl von Künstlern zusammen, darunter die Rippingtons, Dave Koz, Faith Hill, David Sanborn, CeCe Winans und Brian McKnight. David veröffentlichte 1977 sein erstes Album, dem mehr als 40 weitere, teils chartplatzierte CDs folgten. Neben der Aufführung seiner eigenen Musik war er auch als Dirigent für eine Reihe bedeutender Symphonieorchester tätig, darunter das Los Angeles Philharmonic, das Asia America Symphony Orchestra und das London Symphony Orchestra. Darüber hinaus moderiert er derzeit eine Morning Show beim Radiosender KKJZ 88.1 FM in Kalifornien. Insgesamt erhielt er drei Grammy-Nominierungen und wurde 2010 mit dem Lifetime Achievement Award der American Smooth Jazz Awards ausgezeichnet.