Der Jazzpianist Alex Bugnon stammt aus dem malerischen Ort Caux in der Schweiz, nur vier Meilen oberhalb von Montreux, dem Schauplatz des weltberühmten Jazzfestivals. Zweifellos spielte die alljährliche Präsenz einiger der bedeutendsten Namen der Musikwelt in seiner Heimatstadt — und sogar in seinem eigenen Zuhause — eine wichtige Rolle bei seiner Entscheidung, eine musikalische Laufbahn einzuschlagen. Ebenso prägend war seine frühe Freundschaft mit Herbie Hancock. Dass sein Onkel die Jazzlegende Donald Byrd war, bestärkte ihn zusätzlich in diesem Entschluss. Alex verließ Montreux, um seine Ausbildung am Pariser Konservatorium fortzusetzen, bevor er nach Boston ging, um an der Berklee School of Music zu studieren. In den USA begann die Begegnung mit einer großen Vielfalt musikalischer Stilrichtungen — von R&B über Gospel bis hin zu Jazz und Funk — seinen persönlichen Sound entscheidend zu formen und zu beeinflussen. Kurz nach seinem Umzug nach New York City startete Alex Tourneen mit zahlreichen R&B-Künstlern, darunter Melba Moore, Freddie Jackson, Patti Austin, James Ingram und Glenn Jones, um nur einige zu nennen. Doch es war die Begegnung mit dem Saxophonisten Najee, die seiner Karriere letztlich eine entscheidende Wendung gab: Najee stellte den Kontakt her, der Alex seinen ersten Plattenvertrag einbrachte. Sein Debütalbum „Love Season“ katapultierte den damals noch weitgehend unbekannten Künstler ins Rampenlicht und ebnete ihm den Weg für seine weitere musikalische Laufbahn. Heute, fast vier Jahrzehnte später, hat er sich weltweit eine starke und treue Fangemeinde aufgebaut.